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Leserbrief 04.08.2026 Radwege
Wenn ich Berichte über Radwege, wie den vom 4. August zum Radweg nach Holzkirchhausen, lese, geht mir sprichwörtlich „das Messer in der Tasche auf“. Dort wird die Ortsvorsteherin Frau Bolg mit „Nicht jeder Radweg muss asphaltiert werden“ zitiert.
Sind wir Radfahrer eigentlich nur Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse? Welchem Autofahrer würde man diesen (auf bayerischer Seite) „vorbildlichen Radweg“ als Straße anbieten und welcher Autofahrer würde das akzeptieren? Dabei sitzen die Autofahrer doch trocken, warm und bequem. Wir Radfahrer sollen uns aber bei jedem Wetter mit einem solchen geschotterten Weg zufrieden geben. Nein, das ist KEIN Radweg! Ein Radweg sollte von allen Radfahrern genutzt werden können: Auch von Kindern, Alten, Rennradfahrern.
Ich empfehle den Verantwortlichen und Entscheidern dringend sich mit der vom Land Baden-Württemberg herausgegebenen Lektüre „Qualitätsstandards und Musterlösungen für Radverkehrsanlagen in Baden-Württemberg“ zu beschäftigen – egal ob sie das als Autofahrer wollen oder nicht.
Ich lade alle Verantwortlichen ein den „vorbildlichen Radweg“ mit einem Rennrad zu befahren und danach Ihren Aussagen und Entscheidungen zu überdenken – ich fahre auch gerne mit.
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Bezug auf https://www.fnweb.de/orte/wertheim_artikel,-wertheim-stillstand-in-dietenhan-der-sichere-radweg-bleibt-ein-ferner-wunsch-_arid,2390782.html