taz.de
Agrarsubventionen: Mieter belastet, Bauern gepampert
Der Bund will beim Wohngeld sparen, aber Agrarsubventionen verteilt er immer lockerer. Agrarminister Rainers Begründung ist hanebüchen.
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Agrarsubventionen: Mieter belastet, Bauern gepampert
Der Bund will beim Wohngeld sparen, aber Agrarsubventionen verteilt er immer lockerer. Agrarminister Rainers Begründung ist hanebüchen.
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Steigende Staatsausgaben für Wohnkosten: Grund ist nur die Explosion der Mieten
Merz will die Erstattung von Wohnkosten für Bedürftige kappen. Eine taz-Zahlenanalyse zeigt, dass die längst zusammenrücken. Mietenkontrolle wäre effektiver.
www.nd-aktuell.de
Berlin: Große Mehrheit für Vergesellschaftung
Trotz Kampagnen der Immobilienlobby: Laut einer neuen Umfrage ist die Mehrheit der Berliner*innen weiterhin dafür, große Wohnungsunternehmen zu enteignen.
"Viel mehr Menschen als bisher angenommen sind armutsgefährdet, wenn die Wohnkosten mit berücksichtigt werden. Das hat der Paritätische neu errechnet." #armut #wohnen
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www.neustadt-ticker.de
Hoy31: Gemeinsam zur eigenen Wohnung in der Genossenschaft
In der Hoyerswerdaer Straße 31 leben Menschen zwischen 30 und 65 Jahren, einige seit Jahrzehnten. Jetzt steht die Frage im Raum, ob sie bleiben können. Das denkmalgeschützte Miethaus soll verkauft werden, und die Hausgemeinschaft will es gemeinsam mit der selbstverwalteten Wohnungsgenossenschaft Wohnen Gestalten Dresden eG (WoGe) kaufen. Die 31 auf der Hoyerswerdaer Straße – Foto: Jonasz Schulze ## Wenn der Eigentümer wechseln sollte Was ein Verkauf bedeuten könnte, lässt sich am Mansardgeschoss besichtigen: Der jetzige Eigentümer hatte es bereits für einen Dachausbau entkernen lassen. Auch Balkone waren geplant, erzählt Kathrin, die selbst im Haus wohnt. Die Hausgemeinschaft habe dem widersprochen, weil die Konstruktion nicht komplett durchdacht gewesen wäre. Die Sorge der Hausgemeinschaft: steigende Mieten, Modernisierungen nach den Regeln des freien Marktes und am Ende die Verdrängung derjenigen, die teils seit Jahrzehnten hier leben. „Wir wollen nicht passiv abwarten, sondern unser Zuhause selbst sichern“, sagt Jörg Eichler, der seit 25 Jahren im Haus wohnt. ## Vorbild Louisenstraße 85 Die WoGe hat so ein Projekt schon einmal umgesetzt: Anfang des Jahres kaufte sie mit dem Haus Louisenstraße 85 ihr erstes Objekt dieser Art. Die Hoy31 wäre deutlich größer, mit Wohnetagen mit bis zu 200 Quadratmetern und zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, in denen unter anderem ein seit drei Generationen ansässiger Friseursalon und der Verein Endmoräne e. V. ihren Platz haben. Anders als bei der Louisenstraße war die Hausgemeinschaft hier vorher nicht als Verein organisiert. Die Selbstverwaltung muss erst noch wachsen. Basisdemokratisch soll sie trotzdem werden: Anders als bei klassischen Genossenschaften entscheiden bei der WoGe die Menschen im jeweiligen Haus selbst über Sanierung, Barrierefreiheit oder die Nutzung gemeinsamer Flächen. Auch eine Katze zählt zur Hausgemeinschaft – Foto: Hoy31/WoGe Dresden ## Sechsstelliger Betrag und ein enger Zeitplan Der Kaufpreis liegt weit über einer Million Euro, orientiert am ortsüblichen Markt. Finanziert werden soll er größtenteils über einen Bankkredit, doch für den Eigenanteil von 30 bis 40 Prozent braucht die Genossenschaft Unterstützer:innen. Die Summe können die Bewohner:innen allein nicht aufbringen. Wer helfen möchte, kann für 100 Euro Mitglied der WoGe werden und Anteile zeichnen oder ihr ein Darlehen geben, ganz ohne Aussicht auf Rendite. „Solange die Politik uns keine günstigen Finanzierungsmöglichkeiten für gemeinnützige Wohnprojekte dieser Art bereitstellt, bleiben wir auf die Unterstützung durch investierende Mitglieder angewiesen“, sagt Dr. Johannes Feldbauer, Vorstand der WoGe. Auch für die geplanten Sanierungen – Brandschutz, eine neue Heizung und der Ausbau des Mansardgeschosses – ist ein sechsstelliger Betrag nötig, weshalb vorerst nur das Nötigste angegangen werden soll. Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Anzeige Eng ist vor allem der Zeitplan: Bis Ende Oktober oder November soll die Finanzierung stehen, sonst drohe der Verkauf an andere Investor:innen. Was das für die Hausgemeinschaft bedeuten würde, bringt Kathrin auf den Punkt: Man würde dann „auf einer Fremdbaustelle wohnen“, mit der Angst, am Ende doch noch aus dem eigenen Zuhause verdrängt zu werden. ## Tag der offenen Tür Wer sich selbst ein Bild von der Hoy31 machen und die Hausgemeinschaft kennenlernen möchte, kann das am 27. September ab 16 Uhr direkt vor Ort tun: Zum Haus- und Hoffest lädt die Hausgemeinschaft Unterstützer:innen, Presse und Lokalpolitik ein. Mit einem Banner wird Aufmerksamkeit geweckt – Foto: Jonasz Schulze ## Haus- und Hoffest der Hoy31 * Sonntag, den 27. September, ab 16 Uhr * Hoyerswerdaer Straße 31, 01099 Dresden * Mehr Infos zum Projekt **Artikel teilen** * * * * * * * * ## Ähnliche Beiträge vergangener Tage „Die scheune bleibt im Herzen die scheune“ 15. September 2026 Am Freitag öffnet die scheune nach fünfjähriger Pause wegen Sanierung und Umbau wieder. Während…Podiumsdiskussion: DDR-Erfahrungen und Belarus 14. September 2026 Am Dienstag, 15. September 2026, findet in der Dresdner Dreikönigskirche eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung…Elektronik im Ostpol: Jean-Michel PasTek trifft György de Val 14. September 2026 Am 18. September treffen im Ostpol unterschiedliche Generationen der Dresdner Elektronikszene aufeinander. Jean-Michel PasTek…
derwahlberliner.com
UPDATE 2 | DIE LINKE siegt deutlich in Berlin, AfD in MV vorne +++ #Berlinwahl #LandtagswahlMV +++ Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wählen – wir berichten.
Berlinwahl, MV-Wahl, Spitzenkandidaten, Spitzenkandidatinnen, Berlin, AGHW, Berlinwahl 2026, AGHW2026, Abgeordnetenhaus, Landtag, Schwerin, Ostsee, Stefan Evers, Elif Eralp, Kristin Brinker, Werner…
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Was Gundula von der Initiative Stop Heimstaden sagt. Redebeitrag zur Mietenwahnsinn Demo 2026.
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Debatte um Spritpreise: Deutschland mietet sich arm
Bei hohen Spritpreisen wird die Politik sofort aktiv. Doch bei den hohen Mieten wäre ein entschiedenes Vorgehen viel, viel wichtiger.
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