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Coesfelder Liste: Die 471 Fälle von Köln
Die Stadt Köln muss sich wegen einer Liste mit ausreisepflichtigen Personen erklären. Der Vorwurf: Abschiebungen wurden verhindert. Doch der Fall ist komplizierter. Laura Verseck | taz Migrant*innen auf der Domtreppe in Köln (Symbolbild) Foto: Christoph Hardt/Panama Pictures/imago 471 Namen stehen auf einer Excel-Tabelle, die seit Anfang August in Köln für Aufregung sorgt. Als Dîlan Yazicioglu, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kölner Rat, zum ersten Mal von der sogenannten Coesfelder Liste hört, beschäftigt sie vor allem, was hinter dieser Excel-Tabelle steht: „Hinter jedem Namen stecken verschiedene Menschen, Schicksale, ein eigenes Leben und eine eigene Vergangenheit.“ In der politischen Debatte, sagt sie, werde genau das unsichtbar gemacht.